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WIE ICH DAS MITFÜHLEN MIT UNSEREN KÜHEN LERNTE

Notwendige Entlastung unserer Hochleistungskühe

Eine öffentliche Aufklärungsaktion zur Bewusstseinsbildung

von Franz Rohrmoser

Das Fühlen mit den Kühen lernte ich von Ewald Grünzweil und Ernst Halbmayr von derIG-Milch

Am 20. April 2018 fand ein Seminar der „Österr. Bergbauernvereinigung“ (ÖBV) mit em. Univ.-Prof. Onno Poppinga in Seitenstetten im Mostviertel statt. Es ging um die Verminderung von Kraftfuttereinsatz in der Milchproduktion. Poppinga war lange ein geachteter Professor an der Hochschule in Kassel-Witzenhausen im deutschen Bundesland Hessen und bildete viele Studierende im Biolandbau aus. Nach Ende des ÖBV-Seminars zeigte Ernst Halbmayr mir und Ewald Grünzweil noch die wunderschönen, blühenden Obstbaumwiesen auf den Hügeln seiner Heimat in Seitenstetten. Es war eine unglaubliche Pracht, was wir da auf unserer Rundfahrt mit Ernst zu sehen und zu fühlen bekamen.

Auf der großen Fläche aber, die wir überblickten, sahen wir wohl mehrere Bauernhöfe mit großen Ställen, aber keine einzige Kuh auf der Weide. „Diese Kühe hier müssen alle hart arbeiten, müssen hohe Milchmengen produzieren, die können nicht einfach auf der Wiese herumspazieren. Sie müssen auch spezielles Futter fressen, das sie in der Wiese nicht finden“, erklärten mir die beiden IG-Milch-Bauern; und man merkte, dass sie mit diesen belasteten Kühen mitfühlen. Ja, die Kühe arbeiten hart. Um 1 Liter Milch zu produzieren, muss die Kuh 400 Liter Blut durch ihr Euter pumpen, bekräftigten meine Begleiter. Das beeindruckte mich.

Als mich Ewald dann zum Bahnhof nach Amstetten fuhr, wurde sein Mitgefühl mit den tausenden Kühen, die allein in dieser Region Schwerarbeit zur Milchproduktion leisten, statt auf die Wiese zu gehen, immer deutlicher: „Wenn ich sehe, wie meine eigenen Kühe geradezu ungeduldig auf die Weide drängen, tun mir die eingesperrten Kühe hier alle leid“, resümierte Ewald. Ich persönlich habe durch dieses Fühlen der beiden sensiblen Milchbauern und Leiter der IG-Milch eine wichtige Seite dazugelernt: Ja, wir müssen die Natur und die Tiere wieder spüren lernen.Daher habe ich mich als Konfliktforscher nun auf folgenden vier Seiten mit dem Leid der Kuh befasst.

Das wunderbare, nützliche Wesen

Univ.-Prof. i.R. Alfred Haiger schrieb im Oktober 2017 in einem Manuskript:

„Aus ökologischer Sicht ist die Kuh als Wiederkäuer besonders hervorzuheben, weil sie die gespeicherte Sonnenenergie der Gräser, Leguminosen und Kräuter durch das hochspezialisierte Vormagensystem mittels Kleinstlebewesen (Mikroorganismen) nutzen können. Für den biologisch wirtschaftenden Hof sind die Leguminosen auch wertvolle Stickstoffsammler und für die Rinder sind es hervorragende Futterpflanzen. Die Besonderheit der ‚Grasfresser’ liegt daher in der Tatsache begründet, dass sie auch in Energie-Mangelzeiten (=Getreideknappheit) keine Nahrungskonkurrenten des Menschen sind, wie das für Schwein und Geflügel als „Körnerfresser“ der Fall sein kann. Und: Das Rind hat als Milch- und Mutterkuh für die Grünlandgebiete eine weitere ökologisch und ökonomisch unverzichtbare Bedeutung als „Pfleger“ der Kulturlandschaft; und: Unser Ziel ist die Zucht einer Milchkuh, die auch ohne bzw. mit einem niedrigen Kraftfuttereinsatz eine hohe Lebensleistung erbringt.“

Überproduktion: Sinnlose Flucht nach vorne

In den letzten 70 Jahren fand eine schleichende, strukturelle Enteignung in der Landwirtschaft statt. Um 1950 erhielten Bauern von 100 Schillingen, die der Konsument für Nahrung ausgab, noch 44 Schillinge. 2014 erhielt der Bauer von 100 Euro nur mehr 7 Euro. Dazwischen liegt ein politisch gemachter, struktureller Enteignungsprozess, der auf die Bauern wie eine unbekannte, aber im System liegende Gewalt wirkt. Diese Gewalt in Form des schleichenden Verlustes in der Wertschöpfung macht Angst. Und aus dieser Angst entstand eine zwanghafte Mehrproduktion, um den Verlust in der Wertschöpfung zu kompensieren. Da die Milchindustrie Interesse an großen Mengen an billigen Rohstoffen von Bauern hat und unsere Milchpolitik von dieser Industrie gesteuert ist, sind fast alle von ihnen für die Überproduktion. Aber diese Überproduktion hält die Bauernpreise niedrig, führt zur Beschädigung der Lebensgrundlagenin der Natur, der Bauernhöfe und der betroffenen Menschen selber. Die Kühe werden zur Maschine gemacht. Man verliert in diesem System das Spüren und Fühlen von sich selber und dann das Spüren der Natur.

Hausverstand ist gefragt

Das „Immer mehr“ verliert den Hausverstand, es ist ein „Getrieben sein“ durch die Umstände und die Gewalt im System. Wir müssen innehalten, nachdenken, das Spüren und Fühlen wieder lernen, unsere eigenen Wünsche und den Hausverstand wiederfinden. Wir brauchen nämlich das Gegenteil einer Flucht nach vorne, denn wir müssen ein paar Schritte zurückgehen, statt immer mehr sollten wir weniger produzieren. Die Antwort auf die verlorene Wertschöpfung kann nämlich nicht die Erhöhung der Produktmenge sein, sondern wir können andere Systeme finden, in denen die verlorene bäuerliche Wertschöpfung wieder zurückgeholt werden kann.

Wir haben in Österreich 560.000 Kühe, geschätzte 50 Prozent davon, das sind 280.000 Kühe, sind als Hochleister einzustufen und müssen so um die 8.000 bis 10.000 kg Milch im Jahr erzeugen unddürfen deshalb nicht auf die Weide gehen. Diese Hälfte der Hochleister produziert ca. zwei Drittel der gesamten Milch. Sehen wir uns nun an, was Experten dazu sagen.

Das Zerstörerische, das Widernatürliche

Univ.-Prof. Alfred Haiger schreibt ebendort:„Seit der Mensch Haustiere hält, hat er sie züchterisch verändert. Wobei die landwirtschaftlichen Nutztiere insbesondere in ihrer Leistungsveranlagung verbessert wurden. Was aber in den letzten 50 Jahren mit den Milchkühen hinsichtlich der kraftfutterbetonten Fütterung und einseitigen Milchleistungszucht geschah, ist in höchstem Maße widernatürlich und tierschutzrelevant. Den enormen Leistungssteigerungen durch übermäßigen Einsatz von Maissilage und/oder Kraftfutter und der Zucht auf Frühreife steht ein radikaler Rückgang der Nutzungsdauer durch Unfruchtbarkeit und Krankheiten (Pansenazidose, Labmagenverlagerung, Laminitisetc.) gegenüber.“Wiederholen wir es: Was der Mensch aus der Kuh macht ist wiedernatürlich“.

Wie entsteht Milch?(aus http://www.biothemen.de)

Kuhmilch entsteht im Euter. Das Kuh-Euter enthält eine unermessliche Zahl sehr kleiner Milchbläschen und diese filtern diejenigen Inhaltsstoffe aus dem Blut, die in ihrer Gesamtheit Milch ergeben: Eiweiß, Fett und Milchzucker, Kalzium und andere Mineralstoffe sowie viele Vitamine. Das Euter besteht aus diesen Milchbläschen und einem fein verästelten System von Blutgefäßen sowie einem ebenso verästelten System von Milchkanälen. Die feinen Milchkanäle nehmen die Milch auf, fließen zusammen und münden in die vier Zitzen des Kuh-Euters. Aus Blut wird also Milch. Für die Bildung von 1 Liter Milch fließen 400 Liter Blut durch das Euter. Bewundernswert ist diese Leistung auch, weil sie von normalen Milchkühen an 300 Tagen im Jahr vollbracht wird. Und das sozusagen ihr ganzes Kuhleben lang.

Die Hochleistungskuh(ebenda)

Eine moderne Milchkuh gibt heute10.000 Liter Milch pro Jahr. Das sind bis zu 50 Liter pro Tag! Das Herz einer solchen Kuh muss bis zu 20.000 Liter Blut pro Tag durch das Euter pumpen. Pumpen: Das ist höchst aufwendig und kostet dieser Kuh sehr viel Kraft. Kein Wunder, dass eine Hochleistungskuh nach wenigen Jahren vollkommen ausgelaugt und am Ende ist. Daher stellen naturgerechte Züchter die Lebensleistung anstelle der Jahresleistung in den Vordergrund (nach Univ.-Prof A. Haiger). Ein Liter Milch enthält 4 % Fett und 3,5 % Eiweiß. Diese Mengen an Milch mit Inhaltsstoffen muss die Milchkuh jeden Tag produzieren. Das geht nur, wenn sie entsprechend viel frisst! Und – sie schafft das nicht allein mit Heu und Gras.

Bei dieser hohen Leistung können die Kühe nicht auf die Weide gehen. Sie müssen also im Laufstall bleiben. Es liegt auf der Hand, dass solcherart gestresste Kühe krankheitsanfällig sind und dabei die Medikamenten-Rückstände in die Milch kommen. Dass die Kühe überhaupt bei dieser Hochleistung willig mitmachen und sich bis zum Umfallen schinden, liegt in ihrem natürlichen Instinkt und Empfinden. Sie meinen, dass sie mit der Produktion ihr Kalb ernähren; unterliegen dabei aber einer Täuschung.

Naturkonforme Lebensleistung

Vorwiegend im ökologischen Landbau, in dem das Tierwohl eine große Bedeutung hat, wird eine Kuh nicht nach der Jahresleistung, sondern nach ihrer Lebensleistung beurteilt und gezüchtet. Es gibt auch eine „Arbeitsgemeinschaft österreichischer Lebensleistungszüchter“ (AöLZ) mit Anschrift in Spital an der Drau. Solche Lebensleistungskühe eignen sich gut für Weidehaltung. Es wird darauf geachtet, dass sich die Kuh hauptsächlich aus Gras, Heu und Grassilage ernährt. Sie wird also kuhgerecht ernährt. Diese Kühe sind langlebig und gesund und haben viele Laktationen (Melkperioden von 305 Tagen), während die Hochleistungskuh nach wenigen Jahren ausgelaugt ist. Logischerweise ist auch die Milch einer solchen gesunden Kuh nährstoffreicher, schmackhafter und ohne Rückstände an Arzneimitteln, also gesünder. Univ.-Prof. Alfred Haiger ist ein Pionier und Kämpfer für die Lebensleistungskuh, begleitet die AöLZ und hatte dabei viel Widerstand aus der sturen Agrarpolitik hinnehmen müssen.

Selbstzerstörerische Zwanghaftigkeit

Ich stelle nun die Frage, welche Kräfte, welche Strömungen es sind, die diese Hochleistung zwanghaft in einer suchtartigen „Flucht nach vorne“ vorantreiben? Was macht den Ausstieg schwer? Was fördert die Überproduktion, die den Milchpreiskaputt macht? Ich nenne vier Bereiche:

  • Hohes Prestige. Die laufende Steigerung der Jahresmilchleistung zu einem hohen Stalldurchschnitt ist für einen Milchbauern seit jeher mit sehr viel Prestige und Emotionen verbunden. Auf den Versteigerungsplätzen, bei denen bei einem Aufmarsch der Supertiere deren Hochleistung prämiert wird, herrscht höchste Anspannung, wer von ihnen das Rennen macht. Dies sitzt tief und treibt die Bauern von innen her an und bindet die Beteiligten emotional.
  • Die unreflektierte Angst vor Abstieg. Es ist in der Psychologie bekannt, dass nicht bearbeitete Angst zu Gewalt führt. Die Ellenbogentechnik und der Kampf zwischen bäuerlichen Nachbarn ist längst Realität. Die Angst, die aus dem Wertschöpfungsverlust resultiert, müsste in einem konstruktiven Umgang mit dem Problem besprochen und bearbeitet werden. Nur durch Bearbeitung kann aus der Angst eine neue, lebensschützende Lösung gefunden werden. Anders gesagt: Die Angst müsste durch Reflexion konstruktiv umgeleitet werden.
  • Abhängigkeit durch Spezialisierung. Die Aufgabe der Mehrfunktionalität auf vielen Bauernhöfen hin zur Spezialproduktion macht Bauern zugleich auch sehr abhängig von einem Produkt und einem Produktpartner. Viele Betriebe sind spezialisiert und sehr einseitig abhängig geworden. Das verstärkt auch die Angst, die dann zur Flucht nach vorne führt.
  • Industrie will billige Rohmilch. Dieser Prestigewettlauf unter Bauern (wer hat die beste Kuh?) verbindet sich politisch mit dem Interesse der Milchindustrie (und das ist in Österreich Raiffeisen), die viel Milch zu einem niedrigen Erzeugerpreis erhalten will.Gibt es Überschüsse, schiebt man sie in Form von Milchpulver dann auf EU-Ebene in große Lager, die schon voll sind und die vor Ablaufdatum wieder in Drittländer mit Dumping verschachert werden. Das schadet dann wieder armen Ländern in ihrer bäuerlichen Selbstproduktion.

Die Gesamtheit dieser vier Punkte – das Prestigeproblem, unbearbeitete Angst, bestehende Abhängigkeiten und der Einfluss der Milchindustrie– zeigt, warum wir es hier mit einem gnadenlosen, eingefahrenen Trend zu tun haben, bei dem das Mitmachen der Beteiligten zwanghaft wird. In solchen Zwangssystemen erfordert es vom Einzelnen viel Mut, einen eigenen Weg zu gehen.

Wir müssen zurück zum Augenmaß

Ein Beenden der „Flucht nach vorne“ und ein Schlussmit dem „Immer mehr“ ist also nicht einfach und es ist ein Gegen-den-Strom-Schwimmen erforderlich. Das machen die IG-Milch und die ÖBV. In dem vor zwei Jahren beschlossenen „Milch-Manifest“ der beiden Organisationen wird dieser eigene Weg sichtbar. Dort heißt es:

“Der Drang, den Kühen immer höhere Leistungen abzuringen, führt zu gesundheitlichen Problemen bei Tier und Mensch. Die Erhöhung der Nährstoffkonzentration im Futter verdrängt das Gras aus der Ration, verhindert Weidegang und verursacht Klauenprobleme. Weiters  führt dies zu mehr Futterimport von meist agrarindustriell hergestelltem Soja und damit verbunden zu Land-Grabbing und Landkonzentration in den Händen weniger Großkonzerne auf anderen Kontinenten.”

Dieser vor zwei Jahren begonnene Wegmuss nun auf größerer Ebene angepackt undumgesetzt werden. Der Vorschlag richtet sich ganz einfach nach dem Hausverstand: Das Kraftfutter für Milchkühe minimieren, die Jahresleistung der Kühe auf ein natürliches Maß zurückfahren, die Weidehaltung wieder einführen, somit die Kühe entlasten und gesünder werden lassen. Machen das viele, wird damit der Milchmarkt entlastet. Der Bauern-Milchpreis könnte steigen.

Wir brauchen  Aufklärung bei den Bauern und bei den Konsumenten

Eine breit geführte öffentliche Diskussion zu diesen Konflikten bei der Milch ist sowohl auf der Konsumentenseite als auch für die Produzentenseite erforderlich. Die Aufklärung sollte auf der Basis des Hausverstandes – um mit Univ.-Prof. Haiger zu sprechen – die „widernatürlichen“ Praktiken zur Diskussion stellen. Schließlich leben wir in einem Land, in dem so viel über ökosoziale Politik geredet wird. Die Diskussion soll die Ebene des Mitfühlens einbeziehen, das dann zu Veränderungen drängt.

Eine naturgemäße Form der Milchviehhaltung zu betreiben, erfordert aber einen grundsätzlichen Wandel, einen Paradigmenwechsel. Und dieser Wandel wurde von mutigen Milchproduzenten, von Fachleuten und von ebenso mutigen Politikern, die gelernt haben, gegen den Strom zu schwimmen, bereits längst begonnen. Der Einstieg von mehr mutigen Produzenten in den Wandel könnte mit einer breiten Aufklärung der Konsumenten wesentlich beschleunigt werden.

Abhängigkeit minimieren und Zurückgewinnung der Wertschöpfung

Die HBLFA Raumberg-Gumpenstein in Irdning hat mit Biobauern eine Strategie definiert, die konsequent bei der Minimierung des Betriebsmitteleinsatzes und den Kosten ansetzt. Diese Bauern nennen sich Low-Input-Betriebe und versuchen wirtschaftlich effizient zu sein, indem sie die Abhängigkeit von externen Ressourcen minimieren und konsequent Kosten sparen. Dieser innovative Ansatz setzt jedoch eine standort- und tierangepasste Bewirtschaftung voraus und er zeigt auf das Geheimnis, warum viele Bauern überleben, auch wenn ihre Wertschöpfung nur mehr rund 1,6 Prozent des Bruttosozialproduktes ausmacht.

Bei der Frage, wie man die verlorene Wertschöpfung für Bauern wieder zurückgewinnen kann, kommen wir zum Thema der Organisation neuer Lebensmittelkooperativen in einer neuen Art der Kooperation zwischen Bauern und Konsumenten. Darauf hat auch Heini Staudinger bei seinem Pfingstsymposium 2018 in Schrems  hingewiesen, nämlich, dass bei solchen Projekten der Anteil der Wertschöpfung der Bauern wieder enorm ansteigt. Das könnte auf die Grundfrage der derzeitigen strukturellen Gewalt mit Verdrängung der Bauern eine Antwort sein und aus der Sackgasse herausführen.

Franz Rohrmoser, am 30. Mai 2018

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